Das erste Schwangerschaftsdrittel


Die erste Schwangerschaft ist völlig neues Terrain. Aber auch wenn ein Paar bereits Kinder hat, bringt der anstehende Familienzuwachs viele Anpassungsprozesse mit sich. Zwar ist die erste Phase der Schwangerschaft für viele Mütter und Väter von Vorfreude und Aufregung geprägt, es gibt aber auch Phasen der Unsicherheit und eventuell auch einige Bedenken bezüglich möglicher Schwangerschaftsrisiken. Vielleicht ist auch der Chef von der frohen Botschaft nicht begeistert, und die anstehenden beruflichen Veränderungen wirken beängstigend auf die werdende Mutter. Solche gemischten Gefühle sind vollkommen normal.

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Wann beginnt die Schwangerschaft?

Verläuft der Zyklus einer Frau regelmäßig, liegt der Eisprung normalerweise 10 bis 14 Tage vor der nächsten Monatsblutung. Die Eizelle befindet sich zu diesem Zeitpunkt im Eileiter und kann dort von einer Samenzelle befruchtet werden. Allerdings bleiben dafür nur 24 Stunden.

Hat eine Befruchtung stattgefunden, wandert die befruchtete Eizelle in die Gebärmutter, um sich dort einzunisten. Dieser Vorgang kann durchaus fünf bis sieben Tage dauern. Die Frau ist dann rein rechnerisch bereits in der dritten Schwangerschaftswoche, denn eine Schwangerschaft beginnt medizinisch gesehen bereits am ersten Tag der letzten Menstruation.

Die ersten zwölf Schwangerschaftswochen sind kritisch


Hinzu mischt sich außerdem die Sorge, ob die Schwangerschaft die kritischen ersten zwölf Wochen überdauert. Fehlgeburten sind in dieser Zeit nicht selten: Man vermutet, dass die Hälfte aller Frühschwangerschaften endet, weil sich kein überlebensfähiger Embryo entwickelt hat.1 Viele dieser sogenannten Frühaborte werden gar nicht bemerkt, da sich die Frau über die Schwangerschaft noch nicht im Klaren war. Die Schwangerschaft ist zu diesem Zeitpunkt sehr anfällig für Störungen. Daher sollten

  • übermäßige Anstrengung und
  • Stress vermieden werden.

wirken sich dagegen positiv auf den Verlauf der Frühschwangerschaft aus.

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Das zweite Schwangerschaftsdrittel


Ab dem vierten Monat beruhigt sich die Lage meist. Zu diesem Zeitpunkt ist das Risiko einer Fehlgeburt bei einem normalen Schwangerschaftsverlauf nur noch sehr gering. Einige Ängste und drängende Fragen treten in den Hintergrund oder sind bereits geklärt. Schwangeren, die unter Morgenübelkeit litten, geht es nun meist sehr viel besser. Insgesamt kann die werdende Mutter ihre Schwangerschaft im zweiten Trimester deutlich entspannter angehen.

Auch körperlich verändert sich einiges: Langsam wächst das Bäuchlein, sodass die Schwangerschaft auch von außen sichtbar wird. Trotzdem fühlen sich die meisten Schwangeren noch sehr fit und beweglich. Freizeitaktivitäten müssen nur wenig eingeschränkt werden. In dieser Zeit gönnen sich viele Paare noch einmal einen Urlaub zu zweit.

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Das letzte Schwangerschaftsdrittel


Im dritten Trimester kämpfen schwangere Frauen häufig mit den üblichen Schwangerschaftsbeschwerden – die einen mehr, die anderen weniger. Typisch sind:

Viele kleine Zipperlein und die zunehmend eingeschränkte Bewegungsmöglichkeit drücken die Laune mitunter etwas in den Keller. Schlafstörungen, besonders in den letzten Wochen der Schwangerschaft, tun ihr Übriges.

Dafür rückt die Geburt immer näher und es stehen Vorbereitungen für die Ankunft des Neugeborenen an. Egal ob allein, mit dem Partner oder mit einer Freundin, die Einkaufsbummel werden zu einem kleinen Highlight im mittlerweile anstrengenden Schwangerschaftsalltag.

Tipp:

In unserer Checkliste für die Baby-Erstausstattung finden werdende Eltern alles, was sie für die ersten Wochen nach der Geburt benötigen.

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Barbara Ward Barbara Ward ist freie Autorin der Redaktion. Sie studierte Medienwissenschaften und Journalismus in Köln und Berlin. In Gesundheitsfragen kennt sie sich aus, denn sie schreibt schon seit vielen Jahren für Fachverlage, Medizin-Websites und Krankenversicherungen. Eine ausgewogene Perspektive und fundierte Recherche liegen ihr im Sinne der Leser besonders am Herzen. Barbara Ward Autorin kanyo® mehr erfahren